Zum Inhalt

Diskussionsrunde – zentrale offene Fragen

Sanierungsbedarf, Entscheidungsgrundlagen und institutionelle Verantwortung

Sanierung & Variantenvergleich

  • Wie gross ist der tatsächliche Sanierungsbedarf des bestehenden Alterszentrums – was ist zwingend, was lediglich wünschbar?
  • Bis wann müssten notwendige Sanierungen umgesetzt werden?
  • Wie unterscheiden sich etappierter Neubau Turmmatt, vollständiger Neubau Turmmatt und Neubau Hergisroos hinsichtlich Sanierungsbedarf und Zeithorizont?
  • Wie ist die Aussage zu verstehen, dass das Fehlen einer Demenzabteilung bereits bei einer Sanierung berücksichtigt werden müsste?
  • Wer erstellt und überprüft die Grundlagen, Bedarfsanalysen, Zeitannahmen und Bewertungen?

Rollen, Unabhängigkeit & Transparenz

  • Wer hat die Federführung – und wie sind die Rollen von Gemeinderat und Stiftungsrat voneinander abgegrenzt?
  • Sind die Interessen des Stiftungsrats ohne Weiteres mit den Interessen der Gesamtgemeinde gleichzusetzen?
  • Wurden direkte oder indirekte Interessenkonflikte im Stiftungsrat und Gemeinderat systematisch geprüft?
  • Sollten zentrale Annahmen und Bewertungen angesichts personeller und institutioneller Verflechtungen unabhängig überprüft werden?

Welche Belastungen sind vertretbar, wenn eine weniger belastende Alternative besteht?

Schutzkonzept & Monitoring

  • Wurde die kumulierte Belastung aus sämtlichen Abriss- und Bauphasen gesamthaft untersucht?
  • Liegt ein projektspezifisches Baulärm- bzw. Lärmschutzkonzept vor?
  • Wie werden Staub, PM10/PM2.5, Innenraumluft, Erschütterungen sowie besonders lärmintensive Arbeiten beurteilt und begrenzt?
  • Welche Schutzmassnahmen gelten für Terrassen, Balkone, Gartenanlagen und übrige Aussenbereiche?
  • Welche zeitlichen Beschränkungen, Messungen, Schwellenwerte und Interventionsmassnahmen sind vorgesehen?
  • Wer kontrolliert die Wirksamkeit – und erfolgt eine unabhängige fachliche Prüfung?

Die entscheidende Standortfrage

  • Welche gesundheitliche Zusatzbelastung entsteht durch zwei Abriss- und zwei Neubauphasen unmittelbar neben den Bewohnern?
  • Welche dieser Belastungen könnten durch einen Neubau auf einer freien Parzelle wie Hergisroos vermieden werden?
  • Welche sachlichen Gründe würden gegebenenfalls dennoch die gesundheitlich belastendere Variante rechtfertigen?
  • Ist eine jahrelange zusätzliche Exposition einer hochbetagten, teilweise multimorbiden Bevölkerung unter Fürsorgegesichtspunkten angemessen und verhältnismässig?
  • Diese Fragen sollten vor einer definitiven Standortentscheidung transparent beantwortet werden.

Zusammenfassung

Wollerau kann

  • ein Vorzeigeprojekt für Altersversorgung schaffen
  • zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum entwickeln
  • die Verkehrsblastung reduzieren und den Dorfkern neu beleben

Wollerau Vision 2035 ist eine realistische und zukunftsorientierte Chance.

2035: Mehr Lebensqualität für Jung und Alt

Kontakt:
Dr. A. Plass
wollerau.vision2035@gmail.com
+41 78 8342727

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