
- Dorfkern Wollerau als Flaschenhals
- Verkehr konzentriert sich auf wenige Achsen
- Bahnschranken schliessen regelmässig
- Hohe Belastung der Hauptstrasse inkl. Lärm & Abgase
- Rückstau im gesamten Dorf bis zur Autobahn

- Verkehrsbelastung besteht seit Jahrzehnten
- In den letzten Jahren deutlich verschärft
- Starker Pendler- und Durchgangsverkehr
- Unfallschwerpunkte Theiler, Bahnübergänge
- Neue Wohngebiete Richtung Schindellegi / Feusisberg
- Wachstum Richtung Wilen / Freienbach
- Mehr Verkehr durch regionale Entwicklung Altenbachwohnungen

Warum eine Unterführung keine Lösung ist

- Technisch schwierig
- Hohe Kosten
- Überschwemmungsrisiko
- Massive Baustelle im Dorfkern
- Mehr Durchgangsverkehr
- Verlust der Dorfqualität
- Dauerhafte Belastung des Zentrums
Verkehrsentlastung Dorfkern
Lösung: Dorf Entlastung Ost / DEO
Verbindung der Wächlenunterführung mit der Druckerei Theiler –teilweise unterirdisch und so geführt, dass möglichst wenige Anwohner betroffen sind.
Schlüssel zur Verkehrsverlagerung aus dem Dorfkern
- Verkehr im Zentrum stark reduzieren
- Staus vermeiden
- Durchgangsverkehr verlagern
Richtplan (Auszug 2021) Verkehrsberuhigung, höhere Lebensqualität, Begrünung Klimawandel!

Variante V2+
echte Dorfentlastung oder Alibi-Lösung?
Der Gemeinderat präsentiert nun mit eine Variante V2+ als bevorzugte neue Verkehrslösung (statt die Variante 1 Mitte (Das Original) und vertritt die Auffassung, dass diese eine Dorfentlastung trotz des geplanten Alterszentrums Turmmatt ermöglichen soll. Doch hält diese Variante einer kritischen Prüfung hinsichtlich ihrer tatsächlichen Umsetzbarkeit und Verkehrswirkung stand?
- Realisierbarkeit von V2+ erscheint fraglich.
- Zweifel, ob eine Tempo-30-Führung den Durchgangsverkehr wirksam verlagern kann.
- Es entsteht der Eindruck, dass V2+ primär das Projekt Alterszentrum Turm-Matt planerisch absichern soll.
- Die Variante wirkt eher wie eine Alibi-Übung als wie eine realistisch umsetzbare Dorfentlastung.
Offene Fragen zur Umsetzbarkeit der Variante V2+
Vor einer definitiven Entscheidung sollte die Variante V2+ umfassend auf ihre tatsächliche Umsetzbarkeit geprüft werden. Insbesondere sind folgende Punkte zu klären:
- Verfügbarkeit und Erwerb der benötigten Grundstücke
- Realistische Kosten und Finanzierung
- Bewilligungsfähigkeit sowie mögliche Einsprachen
- Zeitliche Realisierbarkeit und Bauablauf
Ein zentraler Punkt ist dabei die zeitliche Abfolge der Projekte. Nach der dargestellten Planung wäre die Variante V2+ als Entlastungsstrasse nur dann sinnvoll realisierbar, wenn sie zeitlich und planerisch unmittelbar mit dem Bau des Alterszentrums Turmmatt umgesetzt wird. Eine nachträgliche Realisierung erscheint aus bautechnischen und planerischen Gründen zumindest klärungsbedürftig und sollte vor einem politischen Entscheid eindeutig nachgewiesen werden.
Daraus ergibt sich die Frage, ob zunächst die vollständige Umsetzbarkeit der Variante V2+ einschliesslich Zeitplan, Finanzierung, Grundstücksverfügbarkeit und Bewilligungen nachgewiesen werden sollte, bevor mit dem Bau des Alterszentrums Turmmatt begonnen wird.
Variante Mitte

Visualisierungen: zvg
Variante V2+

- Es entsteht der Eindruck, dass Variante V2+ vor allem dazu dient, den Neubau des Alterszentrums Turmmatt planerisch abzusichern. Die Variante wirkt dadurch eher wie eine Alibi-Lösung als wie eine realistisch umsetzbare Dorfentlastung
- Sollte V2+ letztlich gar nicht realisierbar sein, könnte dennoch argumentiert werden, einer späteren Entlastungsstrasse habe nie etwas im Weg gestanden.
Stiftungsinteressen sind nicht automatisch mit den Interessen der Gemeinde identisch. Deshalb ist zu prüfen, ob politische Entscheide unabhängig und ausschliesslich im Interesse der Gesamtgemeinde und dem Richtplan erfolgen.
Sollte das Alterszentrum Turmmatt realisiert werden, bevor die Umsetzbarkeit der Variante V2+ verbindlich nachgewiesen ist, stellt sich die Frage, ob am Ende zwar das Alterszentrum entsteht, die vorgesehene Verkehrsentlastung jedoch ausbleibt.
Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass Mitglieder des Gemeinderats gleichzeitig Funktionen im Stiftungsrat wahrnehmen. Daraus kann sich zumindest der Anschein eines potenziellen Interessenkonflikts ergeben. Umso wichtiger sind eine transparente Entscheidungsfindung, eine nachvollziehbare Interessenabwägung und eine klare Trennung der jeweiligen Rollen.
Die offenen Fragen zur Variante V2+ sollten vollständig geklärt werden, bevor irreversible politische oder bauliche Entscheidungen getroffen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass langfristig die Interessen der gesamten Gemeinde im Mittelpunkt stehen und potenzielle Interessenkonflikte transparent behandelt werden.
Dorfentlastung OST (DEO)
Variante 1 Mitte (Das Original)

Das Original DEO Variante 1 / Mitte ist geprüft und hat signifikante Vorteile zur Variante 2+
| Linienführung | Direkte Verbindung |
| Funktion | Direkte Entlastungsachse |
| Geschwindigkeit | Tempo 50 (Kantonsstrasse) |
| Alterszentrum Turmmatt | Nicht mit heutigem Projekt vereinbar. |
| Ziel der Vision 2035 | konsequente Verlagerung des Durchgangsverkehrs |
| Juristische Hürden | Lösbar (durch Kauf Liegenschaften Schuler) |
| Imissionen für Anwohner | Gering, Hälfte der Strasse Unterirdisch, wenige Anstösser betroffen |

- Neue Verkehrsachse östlich des Dorfes
- Neue Kreisellösungen
- Integration Vollanschluss Halten
- Klare Datenbasis
- Simulation zukünftiger Verkehrsströme
- 90–95 % weniger Verkehr auf der Achse Weinburg – Gemeindehaus
- 67 % weniger Verkehr zwischen Theiler und Dorfkreisel


- Attraktiver Dorfkern
- Mehr Aufenthaltsqualität
- Positive wirtschaftliche Impulse
- Nachhaltige Gemeindeentwicklung
- Verkehrsberuhigter Dorfkern
- Begrünung
- Begegnungsräume und Gastronomie
- Hohe Lebensqualität
